Hanomag
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Die Hannoversche Maschinenbau-Aktien-Gesellschaft entstand 1871 aus der Maschinenfabrik Georg Egestorff in Linden (Stadtteil von Hannover). Zu dieser Zeit wurden dort Dampfmaschinen und Lokomotiven produziert. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts wurde das Programm durch Dampflastwagen erweitert und im Jahre 1912 der erste Hanomag WD Tragpflug angeboten. Der Tragpflug ist mit den heutigen Zugmaschinen kaum zu vergleichen, da es sich im Prinzip um einen Pflug mit angeflanschtem Motor handelt. Zu den Tragpflügen gesellten sich Kettenschlepper und ab 1924 auch Radschlepper, die heutigen Zugmaschinen schon recht ähnlich sahen. In den 30er Jahren wurden auch kleinere Schlepper als sogenannte "Bauernschlepper" angeboten. Während der Kriegsjahre wurde hauptsächlich für die Wehrmacht produziert. 1946 wurde die Produktion der Vorkriegsmodelle wieder aufgenommen. Ab 1953 wurden die umstrittenen Zweitakt-Kleinschlepper eingeführt; 1954 wurde der 100000 Hanomag-Schlepper, ein R35, ausgeliefert. Die 60er Jahre glänzten mit den neuen Namen Perfekt, Granit, Brillant und Robust, sowie mit der Einführung des Allradantriebs bei den leistungsstärkeren Schleppern. 1969 wurde bei Hanomag-Henschel (so mittlerweile die Firmenbezeichnung) beschlossen, die Traktorenproduktion einzustellen. Bis Anfang 1971 wurden in Hannover über 250000 Hanomag-Schlepper montiert.
Hanomag R450E combitrac
55 PS
5702 cm³;
(Quelle: Hanomag)
Brillant 600
50 PS
2800 cm³;
(Quelle: Hanomag)
Robust 900 A
92 PS
4680 cm³;
Komplett ausgestattet mit Allradantrieb, Fritzmeyer Verdeck und Stoll-Robust Frontlader. Stilgerecht in Szene gesetzt vor Halle mit Hanomag-Werbeleuchte
Der Hanomag Servicewagen fährt heute nicht mehr. Die Ersatzteilversorgung wurde nach Einstellung der Produktion von der Klöckner-Humboldt-Deutz AG übernommen. Heute können wir die meisten Ersatzteile liefern.
